Zielgruppe
sind Schüler:innen der beruflichen Schulen Johannes-Gutenberg-Schule und Marie-Baum-Schule sowie der weiterführenden Schule Gregor-Mendel-Realschule die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen und zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind.
Ziel der Schulsozialarbeit
Ziel von Jugendhilfe und Schule im Projekt ist es, die Integration in der Schule und im sozialen Umfeld zu fördern, Ausgrenzung entgegenzuwirken und die Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit auf freiwillige Basis zu unterstützen.
Wir führen die Jugendsozialarbeit in enger Kooperation mit den Lehrkräften und der Schulleitung durch und bieten sozialpädagogische Hilfen zur Begleitung und Unterstützung der Schüler:innen auf ihrem Weg in ein eigenständiges Leben an. Eine vertrauensvolle Anbindung ist dabei grundsätzliche Voraussetzung, um mit den Jugendlichen zu arbeiten. Wir leisten Unterstützungs-, Krisen- und Motivationsarbeit, ebenso wie eine intensive Netzwerkarbeit mit Klassenlehrer:innen, Familien und anderen Institutionen des Hilfe- und Übergangsystems und bieten Zeit für gemeinsame Überlegungen.
Die Beratungsthemen sind vielfältig und richten sich nach dem individuellen Bedarf der Schüler:innen.
Inhaltliche Schwerpunkte der Arbeit sind zum Beispiel:
- Sozial-emotionaler Bereich
- Psychischer Bereich
- Schulischer Bereich
- Familiärer Bereich
- Lebenssituation und Vernetzung
- Übergang Schule/Beruf
Individuelle Hilfen können sein:
- Einzelgespräche/Analyse der Bedarfslagen/Erstellung von Zielvereinbarungen
- Förderung der Integration in die Klassengemeinschaft
- Stärkung der Eigenverantwortung
- Förderung des Selbstwertgefühls
- Reduzierung psychischer Belastungen
- Bearbeitung familiärer Problemlagen
- Förderung sozialer Kompetenzen
- Reduzierung von Konflikten mit Mitschülerinnen und Mitschülern, Lehrkräften oder anderen Beteiligten
- Vermittlung/Begleitung zur Beratung durch die Agentur für Arbeit
- Hilfen im Bewerbungsprozess
- Abstimmung mit der Jugendgerichtshilfe
- Abklärung einer möglichen Kindeswohlgefährdung
- Vermittlung und Vernetzung mit externen Hilfesystemen (z.B. Beratungsstellen, Lernbegleitung, Schuldnerberatung, Asyl-Arbeitskreis, psychotherapeutische Einrichtungen, Suchtberatung u.a.)
- Begleitung zu sonstigen Ämtern und Behörden (in Ausnahmefällen)
Die Schul-/Jugendsozialarbeit wird von der Stadt Heidelberg gefördert und schulübergreifend koordiniert.
