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Läuft?! ist ein Verbundprojekt, das wir zusammen mit dem Verein zur berufliche Integration und Qualifizierung Heidelberg e.V. und dem WERKstattSCHULE e.V. in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis umsetzen. Je nach Schwerpunkt arbeiten die verschiedenen Träger mit den jungen Menschen an unterschiedlichen Problemstellungen, wobei Angebote auch gemeinsam in Gruppen durchgeführt werden können:
Clearing/Beratung/Case-Management:
Jugendagentur Heidelberg eG,
Regionaler Jugendagentur Badische Bergstraße e.V. Job Central

Beschäftigung und Tagesstrukturierung;
WerkSTATTschule e.V.
Verein zur beruflichen Integration und Qualifizierung e.V.

Zielgruppe

Zielgruppe des Projektes sind besonders benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Rhein-Neckar-Kreis im Alter von 15 bis 25 Jahren,
• deren soziale und berufliche Integration durch multiple, sich gegenseitig verstärkende Problemlagen gefährdet ist,
• die vom bestehenden System der Hilfsangebote für den Übergang von der Schule in den Beruf nicht oder nicht ausreichend profitieren oder von sich aus den Zugang zu Unterstützungsleistungen nicht wahrnehmen.

Ziel des Angebots

Ziel des Angebots ist die Reintegration in das Regelsystem, die soziale Integration und die Vermittlung in Bildungsmaßnahmen, Ausbildungen oder Erwerbsarbeit.

Zentrale Arbeitsmethode ist das Case Management als Methode der individuellen Beratung und Begleitung unter Einbeziehung aller Hilfesysteme, die im privaten und öffentlichen Umfeld des Jugendlichen genutzt werden können.

Angebot
Um den unterschiedlichen Problemlagen gerecht zu werden bieten die im Projekt Läuft?! beteiligten Träger umfangreiche Bausteine, die sehr individuell zum Einsatz kommen:

a) individuelle Unterstützung mit der Methode Casemanagement und Beratung
Die Unterstützung findet in Form von individueller Beratung und Begleitung unter Einbeziehung aller vorhandenen Hilfesysteme statt. Die Intensität und Dauer des Angebots sind flexibel.
Darüber hinaus gibt es in den Beratungsstellen einen niederschwelligen, offenen Begegnungs- und Beratungsbereich mit fester örtlicher und zeitlicher Verankerung. Dort haben die Teilnehmenden jederzeit die Möglichkeit, während der Öffnungszeiten unsere Anlaufstelle ohne Termin aufzusuchen, Gesprächspartner*innen zu finden, Internet/Telefon zu nutzen oder sich einfach dort aufzuhalten.

b) aufsuchende und nachgehende Hilfe
Die Teilnehmer*innen werden nicht nur in den Beratungsstellen kontaktiert, sondern ggf. z.B. in Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung, der Bewährungshilfe, zu Hause , aufgesucht. Dadurch sollen auch Teilnehmende erreicht werden, die Gefahr laufen, diese Unterstützungsform sonst nicht annehmen zu können.

c) Gruppenangebote
Hierunter fallen erlebnispädagogische Angebote, Angebote zur Motivation und Ermöglichung kultureller Teilhabe, zur Berufsorientierung, gemeinsame Essen u.ä. Die Angebote sind niederschwellig.

d) Beschäftigungsangebote
Im Rahmen des Konzeptes werden konkrete Beschäftigungsangebote im Rahmen des jeweiligen Trägers geschaffen. Diese haben einen unterschiedlichen Anspruch. Von einfachen, eher tagesstrukturierenden Angeboten in der Holzwerkstatt oder beim Zusammenbau von Fahrrädern sollen auch „echte Arbeitsprozesse“ z. B auf Baustellen erlernt werden. Insbesondere bei der Werkstattschule, welche die Arbeitsangebote zusammen mit der Werkstatt e.G. realisiert, werden auch sehr kreative Arbeitsangebote, wie Bildhauerei, Holzbau, Mosaik und Metallarbeiten ermöglicht und angeboten.

 

Netzwerkarbeit mit den regionalen Schlüsselakteuren

Durch die rechtskreisübergreifende Konzeption (SGB II, III, VIII, XII) sind verschiedene Akteure vor Ort beteiligt, welche eingebunden werden sollen. Durch die breite regionale Vernetzung und Verankerung der Träger, sowie die vielfältigen Tätigkeiten besonders im Bereich des Berufseinstiegs, ist ein Netzwerk der einzelnen Träger vorhanden, welches durch die Zusammenarbeit im Verbund sehr umfassend wird. Zu nahezu allen Strukturen von freien Trägern über Schulen, Jugend- und Sozialämter bis zu den Jobcentern und der Agentur für Arbeit reichen die engen Arbeitsbeziehungen, die für das Projekt weiter ausgebaut und vertieft werden.

Die Standorte unserer Büros sind in Heidelberg, Wiesloch, Hockenheim und Sinsheim, jeweils auch für die umliegenden Gemeinden zugänglich.

Kontakt

Projektleitung in der Jugendagentur:
Gerd Schaufelberger)
Tel. : 06221-600620
Mobil: 0176/ 640 12 646
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Casemanager/innen:
Telefon Büro Heidelberg: 06221-600620 / Telefon Büro Wiesloch: 06221-970356
Marcus Bellemann
Mobil: 0160/200 47 95
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Cora Wahl
Mobil: 0177/257 93 15
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Dr. Nathanael Baché
Mobil: 0178-6290085
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Postadresse Büro Heidelberg:

Römerstraße 23, 69115 Heidelberg

Postadresse Büro Wiesloch
Baiertaler Straße 26, 69168 Wiesloch

Das Programm wird vom Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis, dem Europäischen Sozialfonds und dem Jugendhilfswerk Wiesloch e.V. gefördert.

 

Gefördert von

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